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PLANETENTON - KLANGSCHALEN – THERAPIE           TIERKOMMUNIKATION

 


Wenn der Mensch wüsste, das Tiere sprechen
können, würde er ihnen dann zuhören?
Denn die Menschen glauben, zwischen
ihnen und den Tieren sei ein Abgrund.
Es ist nur eine Stufe im Rad des Lebens.
Denn wir sind alle Kinder einer Einheit.


(Manfred Kyber 1880-1933)

Harmonie

 
 

Die Sternenmondkatze

 

 

In Memoriam an unser Wölklein Lünn (der Sternen-mondkatze), meiner grossen Lehrerin, die mich die Ursprache wieder erlernen lies und stellvertretend für alle meine anderen tierischen Begleiter und Beschützer, die soviel mehr Weisheit und Wissen haben als wir unbedeutenden Menschen.

Lünn oder eigentlich Lune der Mond, weil ihr Fell seine Farbe trug, war ein ausserordentliches Geschöpf. Vom Wesen her eine Katze im Körper eines kleinen Hasen, dies sei eine karmische Aufgabe, erklärte sie mir später einmal. Es gäbe ja auch Menschen die in einem scheinbar falschen Körper feststeckten, wichtig sei nur die beiden Teile miteinander zu vereinen. So ass Lünn niemals Heu, lebte nicht auf Stroh, sass am liebsten so hoch wie möglich und nachts im Mondschein immer am Fenster.

Sie kam als kleine Baby „Hasenkatze’’ zu uns und bald bemerkten wir dass sie anders war, als alle Hasen die wir bis anhin gekannt hatten. Sie sass am liebsten bei jemanden auf der Schulter und liess sich so durch die Gegend tragen, ihren Käfig benutzte sie nur als Klo und Futterplatz, sie schlief auf allem das weich und flauschig war, sie konnte mühelos auf ein Pult oder auf ihr heiss geliebtes Fensterbrett springen, kämpfte auf eine Art mit unseren beiden Katzen, dass diese sie fortan mit Respekt behandelten, als wäre es eine ihresgleichen, und sie hatte offensichtlich ein Problem mit der Nahrungsaufnahme und der Verdauung.

Immer wieder hatte sie Durchfall oder verweigerte gänzlich die Nahrung. Erst als es fast zu spät war, sie hatte schon länger als eine Woche praktisch nichts mehr zu sich genommen, wurde die Ursache gefunden, sie hatte vorne Nagerzähne, die aber nicht richtig aufeinander passten. Sie konnte also nicht knabbern, sie konnte aber auch nicht mit den Backenzähnen das Essen zermahlen, denn diese sahen eher aus wie die einer Katze und nicht wie bei einem Nager üblich. Der Tierarzt hatte so etwas noch nie gesehen, tat operativ was er konnte damit Lünn wenigstens einigermassen essen konnte, machte uns aber keine grossen Hoffnungen, da Hasen einen sehr empfindlich Verdauungsapparat haben, mehrere Tage ohne Nahrung zerstört normalerweise den Magen und führt zum Tod.

Wir hatten das Gefühl das sie sterben wollte, als letzten Ausweg sahen wir den Kontakt mit einer Tierkommunikatorin. Sie sprach lange mit Lünn, erklärte uns ihre innere Not und das Wunder geschah, eine halbe Stunde nach diesem Gespräch fing sie wieder an zu essen, spezielle Rohfaserpellets die im Wasser zu einem „Matsch’’ aufgeweicht wurden, sie erholte sich zusehends, frass auch wieder weiches Obst und nahm an Gewicht langsam zu. Danach hatte sie allerdings immer ihre regelmässigen Zahnarztbesuche. Ihre Erklärung wie sie die lange Zeit ohne feste Nahrung überlebt hatte, war; vom Licht des Sternenmondes …!

Meine Tochter und ich lernten bei der Tierkommunikatorin selbst die Ursprache wieder zu verstehen, damit wir selbst mit ihr kommunizieren konnten. Vieles an ihrem Verhalten war danach klar und sie lehrte uns unendlich viel über die Zusammenhänge des Lebens und Sterbens, über Menschen und Tiere, Zeit und Raum. Sie lehrte mich mit ihr zu kommunizieren auch wenn ich viele tausend Meilen von ihr entfernt auf der andern Seite der Erde war und sie ist mir heute noch ein treuer Lehrer und Helfer, obwohl sie ihren ungeliebten Körper längst verlassen durfte.

Lange hatte sie den Tumor verheimlicht der in ihrem Kiefer wuchs und die Zahngeschichte noch verschlimmerte, so lange bis er auf Luft- und Speiseröhre drückte, da erst gab sie uns die Zustimmung, dass wir sie von ihrem Körper erlösen durften.

Erst im Moment als ihre Seele den kleinen, lange Zeit so verhassten aber irgendwann akzeptierten Körper verlassen durfte wurde klar, wie gross sie in Wirklichkeit war, denn die Energie die in diesem Augenblick freigesetzt wurde war etwas vom eindrücklichsten was ich je erleben durfte, es gibt keine Worte die das auch nur annähernd ausdrücken könnte und ich werde ihren Jubelschrei „ich bin frei und kann endlich fliegen’’ den sie damals ausstiess nie vergessen.

Wenn heute der Kater meiner Tochter mit etwas Unsichtbaren durch die Wohnung jagt, wissen wir alle wer sein Spielkamerad ist. Dort hat auch die kleine Schachtel mit der „Sternenstaub-Asche’’ ihren Platz gefunden.

 
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